ANDREAS BIEBER & GIANNI MEURER im Musicalclub-Startreff

Ann Mandrella (Lisa Wartberg), Andreas Bieber (Fred), Gianni Meurer (Costa)
Ann Mandrella (Lisa Wartberg), Andreas Bieber (Fred), Gianni Meurer (Costa)
Copyright: Copyright: VBW / Rolf Bock

Das MUSICALCLUB-Team traf Andreas Bieber und Gianni Meurer zu einem Doppelinterview in der Kantine des RAIMUND THEATERS vor einer Vorstellung von ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK im Juni.

Danke dass Ihr Euch vor der Vorstellung Zeit für dieses Interview genommen habt. ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK ist ein wahrer Erfolg. Seit 17. März 2010 ist jede Vorstellung so gut wie ausverkauft, Standing Ovations jeden Abend - ein wirklicher Publikumsrenner. Was macht Eurer Meinung nach diese Show so erfolgreich?

ANDREAS: Die Show trifft die Stimmung und den Zeitgeist der Menschen. Das was unser Publikum will vom Leben, von der Freizeit: sich gut unterhalten, die Sorgen vergessen. In erster Linie hat der Erfolg aber schon mit der Musik von Udo Jürgens zu tun. Ich habe es ja selbst erlebt – ich bin mit den Liedern von Udo Jürgens groß geworden, habe diese auf meinen Urlaubsreisen als Kind gehört. Dann kam meine Pubertät da musste man um cool zu sein diese Musik natürlich verachten. Und inzwischen habe ich die Möglichkeit die Musik neu zu erleben und dann bekomme ich auch mit, was die Musik auch mit mir tut – als Anfang 40-Jähriger. Die Musik ist zeitlos, auch wenn sie neu arrangiert ist – so wie es bei ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK der Fall ist – trifft sie immer wieder die Seele, den Nerv und das Herz der Menschen.

GIANNI: Ich denke auch, dass die Musik von Udo Jürgens der Schlüssel zum Erfolg ist, weil man die bekannten Lieder schon seit vielen Jahrzehnten kennt. Das Musical ist nach Österreich gekommen, von wo Udo Jürgens ja auch abstammt. Das Musical spielt in Wien und ich glaube, dass sich das Publikum damit sehr verbunden fühlt und diese Boulevard Komödie sehr ansprechend ist. Die bekannten Lieder schaffen ein Gefühl von Vertrautheit, man wächst mit den Figuren zusammen und man erkennt einige Stereotype die man aus der Gesellschaft kennt. Die schwungvollen Tanzszenen und die starke Besetzung zählen bestimmt auch zu den Erfolgsfaktoren des Musicals.

Habt Ihr einen Lieblingssong, eine Lieblingsszene?
ANDREAS: Während den Proben war „Ein Ehrenwertes Haus“ der Song der mir am meisten Spaß gemacht hat, weil ich die Nummer fetzig und super finde. In letzter Zeit höre ich besonders gerne „Immer wieder geht die Sonne auf“. Dieses Lied ist so unfassbar wahr! Das ist die Stelle an der ich vor meinem nächsten Auftritt immer in die Maske gehe und in letzter Zeit habe ich besonders auf den Text geachtet. Aber ich glaube das ändert sich immer wieder.

GIANNI: Was mir momentan sehr Spaß macht ist die Sequenz die zum Song „Ein Ehrenwertes Haus“ dazugehört, in der Andreas und ich lachend auf die Bühne kommen. Meine Lieblingsszene ist die Begegnung auf dem Kreuzfahrtschiff mit Axel, Otto und Maria. Diese Szene ist sehr süß.

Andreas Bieber (Fred), Gianni Meurer (Costa)
Andreas Bieber (Fred), Gianni Meurer (Costa)
Copyright: Copyright: VBW / Rolf Bock

Eure Songs sind ja wahre Partyhits. GRIECHICHSCHER WEIN, EHRENWERTES HAUS sorgen für super Stimmung. Wie ist das solche Songs zu singen die jeder kennt?
GIANNI: Es ist fantastisch mitzubekommen, dass das Publikum so euphorisch und enthusiastisch reagiert. Einfach super! Aber das sind nicht unbedingt die Lieder die mir persönlich am Besten gefallen. Ich habe ganz andere Favoriten von Udo Jürgens wie zum Beispiel mehr die Liebeslieder „Merci, Chérie“ , „Siebzehn Jahr, blondes Haar“ oder „Immer wieder geht die Sonne auf.“ Das sind die Lieder, die mich musikalisch stärker berühren.


Wird man mit Udo Jürgens verglichen?
GIANNI: Überhaupt nicht. Das ist eine Frage, die sich für mich auch nicht stellt. Ich gehe eher davon aus, dass das das Publikum mich als Costa wahrnimmt und dieser Charakter ist ja weit von dem entfernt, was man mit Udo Jürgens assoziiert; schon alleine durch den Akzent.

ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK ist eine absolute Spaß-Show und die Unterhaltung und die gute Stimmung stehen an oberster Stelle. Wie ist das wenn Du einmal einen schlechten Tag hast und trotzdem mit so einem lachenden Gesicht diese Songs singen „musst“?
ANDREAS: Da muss ich ehrlich gesagt sagen, ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK zu spielen ist ein bisschen so wie eine bezahlte Therapie. Wenn ich einmal nicht so gut drauf mit, stimmt mich das Stück positiv und fröhlich. Spätestens bei meiner ersten Nummer „Alles, was gut tut“ hab ich vergessen welche Sorgen mich am Tag belastet haben.

Wie ist das für Dich, Gianni, wenn Du einmal nicht so gut gelaunt bist und trotzdem Deine Rolle mit den lustigen Szenen spielen musst?
GIANNI: Damit habe ich mittlerweile genügend Erfahrung. Ich habe beispielsweise lange den Eugene in GREASE gespielt und es ist nicht immer einfach auf der Bühne „gut drauf“ zu sein, wenn es dir schlecht geht. Aber es kann auch so sein, dass die Welt des Theaters und des Stückes dir hilft, dich wieder gut zu fühlen.

Wie bist Du auf die Rolle von „Costa“ aufmerksam geworden?
GIANNI: Ich habe Kollegen, die gerade in Hamburg ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK spielten und mir sagten, dass Costa genau mein Ding sei. Ich habe in den letzten Jahren ziemlich viel freiberuflich gearbeitet und eigentlich stand mir damals nicht der Sinn danach mich für eine Ensuite-Show zu bewerben, aber nach all den Jahren sehnte ich mich auf der anderen Seite wieder nach einer festen Anstellung und aus dem Impuls heraus habe ich mich hier bei den VEREINIGTEN BÜHNEN WIEN vorgestellt. Ich habe von den Auditions gehört und dann bin ich einfach hingegangen ohne groß darüber nachzudenken. Wien war ebenfalls ein weiterer Grund für mich. Ich mag die Stadt sehr und habe darüberhinaus meine beste Freundin wieder in meiner Nähe

Wie bist Du zu Deiner Rolle gekommen?
ANDREAS: Ich hatte zur ersten Audition gar keine Zeit und dachte Schicksal soll nicht sein. Dann haben die VEREINIGTEN BÜHNEN nochmals bei mir angerufen. Dann kam ich etwas verzögert zum Vorsingen (lacht).

Du als „alter Hase“ im Musical-Business musst wirklich noch vorsingen?
ANDREAS: Ja und das finde ich auch gut so. Weil im Endeffekt muss man ja mit der Regisseurin / dem Regisseur des Stückes arbeiten. Die Chemie zwischen Regie und Darsteller muss schon stimmen!

Andreas Bieber (Fred), Gianni Meurer (Costa), Andreas Lichtenberger (Axel Staudach)
Andreas Bieber (Fred), Gianni Meurer (Costa), Andreas Lichtenberger (Axel Staudach)
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War Udo Jürgens bei den Auditions auch dabei bzw. hat Udo Jürgens während den Proben mit Euch gearbeitet?
ANDREAS: Bei den Auditions war Udo Jürgens nicht dabei. Zu den Proben kam er ab und zu und hat uns nur das positivste und ehrlichste Feedback gegeben. Mein besonderes Erlebnis mit ihm war um die Premiere: Er hat mich am Tag nach der Premiere angerufen, ich war wirklich im Premierentaumel und es hat anonym geklingelt und jemand meldete sich mit „Hallo Andreas hier ist der Udo“ und ich sagte nur „Hallo Udo“ (verstellt die Stimme) und er darauf „der Udo Jürgens“ und ich antwortete nur „Sicher“ (verstellt die Stimme) und er „Andreas bist Du es…“ Ich dachte wirklich, dass ist der übliche Kollegenstreich (lacht). Er ist ein unglaublich herzlicher Mensch, er kümmert sich um sein „Baby“.

Gianni ist ja bei ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK Dein Bühnenpartner. Hast Du ihn schon vorher gekannt?
ANDREAS: Ja, wir haben hier im Raimund Theater GREASE gespielt – Ann war auch dabei.
Ein wahres Revival – es ist oft so, dass wir in der Kantine sitzen und Flashbacks haben – wir haben viel damals gemeinsam erlebt! Wenn man mit jemanden auf der Bühne eine Partnerschaft eingehen muss, hilft es schon sehr wenn das erste Eis schon gebrochen ist. Gianni als mein Bühnenpartner auf der einen Seite und Ann als beste Freundin Lisa – da hat die Chemie von Anfang an gestimmt.

Was schätzt Du an Andreas Bieber „Fred“ als Bühnenpartner?
GIANNI: Er ist sehr kreativ, bringt viel Erfahrung mit und hat eine sehr schöne Stimme. Ausserdem hört er zu, was ich für eine unglaublich wichtige Eigenschaft bei einem Schauspieler halte.

Was schätzt Du an Gianni Meurer „Costa“ als Bühnenpartner?
ANDREAS: Seine Aufmerksamkeit, er spielt wirklich mit einem – man hat selbst die Möglichkeit zu variieren. In Gianni habe ich einen sehr wachen und aufmerksamen Partner!

Andreas, wie beschreibst Du Fred – welcher Typ ist er?
ANDREAS: Fred hat die Lebensfreude mit dem Löffel gefressen (lacht). Er macht aus allem das Beste und Positivste – er ist die Inkarnation des halb vollen Glases! Das lebt er und vermittelt es auch seiner besten Freundin Lisa, die ja dann doch auch öfters das halb leere Glas sieht. Seine Grundhaltung ist ein absolutes Vertrauen in das Schicksal und die Zeit!

Gianni, wie beschreibst du dich als Costa – welcher Typ ist er?
GIANNI: Hm,… (schmunzelt). Er ist ein offener und liebenswürdiger Typ. Costa ist neugierig, lebensfroh und ein sehr positiver Mensch, wo ich persönlich auch einige Gemeinsamkeiten mit ihm habe. Unsere Regisseurin Carline Brouwer hat bei den Auditions Qualitäten an mir gesehen, die sie für die Rolle haben wollten. Das Schauspielerische hängt ja mit dem Persönlichen sehr stark zusammen – es ist einiges von mir in der Rolle. Eine Sache musste ich noch lernen,…

Das wollte ich Dich gerade fragen. Warst Du schon so oft in Griechenland auf Urlaub, dass Du so gut mit griechischem Akzent sprechen kannst?
GIANNI: (Lacht). Nein, nur zwei Mal. Aber das ist schon sehr lange her. Ich spreche auch Italienisch und Französisch. Das macht es leicht im Deutschen mit italienischem oder französischem Akzent zu sprechen. Ich habe auch schon in der WEST SIDE STORY mitgespielt und mit spanischem Akzent gesprochen. Mit der griechischen Sprache habe ich nicht so viel Berührung. Ich hatte nur ungefähr eine Ahnung.

Wie hast Du dann geübt?
GIANNI: Ich habe schon ganz am Anfang der Proben gesagt, dass ich einen Coach brauche, der mir den griechischen Akzent beibringt. Ich wollte das ja gut machen. Ich bekam ihn und das funktioniert jetzt super! Danke dir nochmals herzlich, Georg!

Andreas Bieber (Fred), Gianni Meurer (Costa)
Andreas Bieber (Fred), Gianni Meurer (Costa)
Copyright: Copyright: VBW / Rolf Bock

Was war Dein lustigstes Erlebnis, das Du auf der Bühne bei IWNNINY erlebt hast?
GIANNI: Erst gestern war für mich mein lustigstes Erlebnis. In der ersten Szene „Vielen Dank für die Blumen“ bin ich ja der Aufnahmeleiter. Zwischendurch muss ich dann schreien: „Bitte Ruhe im Studio!“. Ich fange an und wollte aber rufen: „Vielen Dank für die Blumen“. So heißt ja die Nummer dieses Stückes. Letztendlich habe ich noch nicht fertig ausgesprochen und raus kam: „Vielen Dank für, Rrrrrrrruhe im Studio.“ Das war so absurd und so lustig weil es so daneben war, ein Blackout halt. Aber es passieren immer wieder Kleinigkeiten auch bei anderen, oder man tauscht wissende Blicke aus. Sachen werden oft anders gemacht um gegen die Routine anzukämpfen und da passieren dann manchmal lustige Geschichten.

Warst Du schon einmal in New York und welche Tipps hast Du für uns?
ANDREAS: Ja, ich war 1988. Also ist schon ein Weilchen her. Tipps – nein, ich glaube ich bin auf Tipps angewiesen. Weil das New York von damals ist sicherlich schon ein Anderes. Also bitte sammelt alle Eindrücke und leitet die an mich weiter. (lacht).

GIANNI: Ja, ich war schon ein paar Mal in New York. Ich besuche dort immer meine Freunde. Ich gehe gerne im Central Park spazieren. Man kann die üblichen Ausflüge machen, aber ich laufe einfach gerne durch die Stadt und atme die Luft der Stadt ein (hust hust), genieße die Atmosphäre, das Flair.

Wie ist die Zusammenarbeit mit Euren Kollegen?
GIANNI: Wir sind ein super Team, ich glaube das merkt man auch. Ich habe besonderes Glück, weil meine beste Freundin Sabrina Harper mit dabei ist. Wir haben uns vor zehn Jahren in Berlin kennen gelernt, dann ist sie weggegangen und wir waren seit dem immer räumlich getrennt. Jetzt haben wir den Luxus gemeinsam eine Show zu spielen und an einem Stück zu arbeiten. Das ist natürlich eine ganz tolle Sache! Außerdem habe ich eine Pokerrunde hier ins Leben gerufen, die regen Anklang findet. Da lernt man die Kollegen noch mal von einer ganz anderen Seite kennen (lacht). Generell ist klar, dass man sich nicht mit jedem gleich gut versteht, aber man hat so seine Leute. Ganz normal bei so einer grossen Cast.

ANDREAS: Bei den Pokerrunden bin ich natürlich auch dabei. Ich liebe Spiele-Abende mit Freunden, das ist für mich ein super Ausgleich.

Welche Rolle möchtest Du noch in Zukunft spielen?
GIANNI: Ich habe unlängst im Ensemble von LA MANCHA gespielt. Ich würde sehr gerne Don Quijote spielen, das hat aber noch Zeit. Weiters möchte ich gerne Luigi Lucheni in ELISABETH spielen, ich bereite mich auch bald darauf vor. Hat ja auch noch Zeit aber ich will eine gute Audition abliefern. Ich wollte mein Leben gerne (ich glaube ich bin schon zu alt dafür, aber vielleicht geht es doch noch) Seymour in LITTLE SHOP OF HORROR spielen. Eine Traumrolle von mir! Ach, und Lumiere aus BEAUTY AND THE BEAST, das wäre auch klasse und natürlich den Conferenciers in CABARET!

Du hast schon so viele Rollen in Deiner Karriere gespielt. Hast Du noch eine Traumrolle?
ANDI: Es gab ein paar traumhafte Erfahrungen, allen voran HEDWIG AND THE ANGRY INCH – ein zweistündiger Monolog mit Musik, eine psychologische Berg- und Talfahrt sondergleichen! Am Schluss unglaublich befreiend für Publikum und Darsteller. Das würde ich gerne noch mal machen! Ich bin dabei das in Berlin zu machen. Es geht um die Spaltung Ost / West, auch die menschliche Spaltung, wann wir in unserem Leben abgetrennt wurden von der Lebensquelle, sehr psychologisch. Dieses Stück gehört nach Berlin: Es geht um einen ehemaligen Ostberliner, der mit der Mauer aufgewachsen ist und nach Amerika geht. Beruflich war diese Rolle so erfüllend und ich weiß nicht was dieser künstlerisch so nah kommen kann. Mein künstlerisches Leben ist so abwechslungsreich und ich hoffe das geht so weiter.

Die Sommerpause steht vor der Tür? Was habt Ihr für Sommerurlaubspläne? Vielleicht eine Luxus-Kreuzschifffahrt?
GIANNI: Ich wünschte, ich wünschte - das wäre schön (lacht).
Aber was hab ich stattdessen gemacht? Ich habe mich für ein anderes Stück verpflichtet bei den Freilichtspielen Tecklenburg. Ich spiele in der WEST SIDE STORY den Bernado; meine achte WEST SIDE STORY im Übrigen. Aber ich mache es trotzdem gerne, weil es ein super Stück ist und ich freue mich riesig auf Tecklenburg, das Stück und die Kollegen. Aber wie gesagt, habe ich nicht viel Freizeit. Ich komme eine Woche nach Wien, in der ich frei habe und ich fahre eine Woche in die Schweiz, weil ich Kollegen und Freunde besuche, mit denen ich schon oft zusammengearbeitet habe und das ist immer sehr erholsam.

ANDREAS: Ich habe „Kleckerpläne“: Ich mache eine Woche Urlaub in Kroatien mit den ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK Kollegen – soviel zu unserer tollen Stimmung! Das macht wirklich eine Menge aus, wenn man mit einem so tollen Ensemble zusammenarbeitet, das man auch privat noch trifft! Danach werde ich nach Thailand fliegen und anschließend meine Familie in Mainz besuchen. Dann ist auch noch ein meditativer, spiritueller Kurs geplant, das brauche ich immer wieder mal für mich. So werde ich den Sommer sicher nett „überleben“.

Und somit neue Energie für die nächste Spielzeit tanken.
Hast Du neben Deinem Engagement bei ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK noch weitere Projekte geplant?

ANDREAS: Ich habe jetzt gerade in einem Film mit Moritz Bleibtreu in der Hauptrolle gespielt, der im Frühjahr nächstes Jahr rauskommen wird. Und obwohl Sommer ist, arbeite ich im Moment an meinem neuen Weihnachtsprogramm.
Ein Programm mit dem Titel „Alle Jahre Bieber“ (lacht). Andreas Luketa , der Produzent des Programms, mit dem ich schon viele meiner Solo-Programme gemacht habe, unterstützt mich da sehr in meiner Extravaganz, der lässt mich austoben, ich bin ja nicht so leicht in eine Schiene zu stecken. (lacht). In meinem Programm lade ich auch Gäste ein – die singen, etwas Lesen, etwas Sprechen – also die dürfen sich auch austoben bei mir, gerne sogar von einer anderen Seite zeigen. Ein bunter musikalischer Abend mit Highlights aus Musical und Pop von meinen Projekten und auch Weihnachtslieder mit Kollegen witzig verpackt. Das Programm hat am 13. Dezember in Essen Premiere (Grillo-Theater) und nächstes Jahr ist es für Wien geplant. Infos gibt’s unter www.andreas-bieber.de .

Vielen Dank lieber Andreas, lieber Gianni!
Das MUSICALCLUB-Team wünscht euch einen erholsamen, schönen Sommer!
Wir freuen uns Euch ab 4. September 2010 wieder auf der Bühne von ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK sehen zu können!



10 Fragen an Andreas Bieber

Andreas Bieber

Andreas Bieber

Musik, die mich berührt:
Lena Mayer-Landrut : Germany 12 points!!!

Ein Buch, das ich empfehlen kann:
Osho- Autobiographie eines spirituellen Provokateurs

Wie ich Stress abbaue:
Yoga und Alleinsein

Das letzte Mal so richtig herzhaft lachte musste ich, als…
Hilfe, das mach ich ständig!

Ein kluger Spruch der mich begleitet / Mein Lebensmotto:
Alles IST gut !!

Mein Lieblingsplatz in Wien:
Der Spittelberg

Ein Ort der mich künstlerisch inspiriert:
Das Raimundtheater

Mein Traumurlaub:
Eine Weltreise, inkl. Arktis und Neuseeland

3 Dinge, die ich auf die „einsame Insel“ mitnehmen würde:
ooch, da möchte ich nicht hin!

Ein Mensch, den ich gerne kennen lernen würde:
Die Mutter meines Kindes ;-)

10 Fragen an Gianni Meurer

Gianni Meurer

Gianni Meurer

Musik, die mich berührt:
50er/80er Jahre, Italo/Franco-Pop, Damien Rice, Ennio Morricone, Pink, Puccini, Cat Stevens, Elton John, Manfred Mann, diverse House/Elektro, Madonna, Lady Gaga, Rolling Stones, Queen, David Bowie, uvm
Instrumente (Streicher/Klarinette)

Ein Buch, das ich empfehlen kann:
Das noch nicht fretig geschriebene Buch eines meiner besten Freunde. Kann jetzt schon sagen, dass es klasse wird! Halt Euch auf dem Laufenden.

Wie ich Stress abbaue:
Kino, Pokern, im Cafe sitzen, Freunde treffen

Das letzte Mal so richtig herzhaft lachte musste ich, als…
ich in „Vielen Dank für die Blumen“ anstatt „Bitte Ruhe im Studio!!!“ , „Vielen Dank für die Blumen!!!“ brüllen will – kleiner Blackout auf der Bühne. ;)

Ein kluger Spruch der mich begleitet / Mein Lebensmotto:
Selbstannahme/akzeptanz


Mein Lieblingsplatz in Wien:

Gibt so viele schöne Orte hier. Fragt mich in einem Jahr nochmel, bitte.

Ein Ort der mich künstlerisch inspiriert:
Naschmarkt

Mein Traumurlaub:
Einen Sommer lang das südliche Italien und seine Strände bereisen.

3 Dinge, die ich auf die „einsame Insel“ mitnehmen würde:
Eine Person meiner Wahl und eine bestens ausgestattete Yacht mit genügend Treibstoff um in die Zivilisation zurückzukehren.

Ein Mensch, den ich gerne kennen lernen würde:
Kann mich nicht festlegen: Kathy Griffin, James Dean, Jennifer Aniston, Ryan Gosling