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Ich war noch niemals in New York
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Sister Act
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SISTER ACT ab Herbst in Wien
Der Ticketverkauf für das Erfolgs-Musical SISTER ACT, das seine Österreich - Premiere am 15. September 2011 im RONACHER feiert ist eröffnet!
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Die LIVE CD aus dem RAIMUND THEATER
Die live bei der Premiere aufgenommene CD von ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK ist ab sofort erhältlich!
In den Souvenirshops der VBW (RAIMUND THEATER, RONACHER), im Onlineshop der VBW und im gut sortierten Fachhandel.
ANN MANDRELLA im Musicalclub-Startreff

AM HAFEN | Ann Mandrella, Ensemble (©VBW/Foto: Rolf Bock)
Hallo Ann, nach dem Musical „Wake up“ kehrst du das erste Mal wieder mit „Ich war noch niemals in New York“ auf einer der Wiener Musicalbühnen zurück. Was ist das für ein Gefühl nach so langer Zeit?
Ich freu mich total wieder in Wien zu arbeiten. Wir haben auch in der Zeit wo wir in New York wohnten, die Wohnung in Wien behalten, da es doch immer der Stützpunkt für uns war. Es ist natürlich ideal wieder in der Heimat zu spielen, da die Kinder in die Schule kommen und wir sie daher gut unterstützen können.
Wie laufen die Proben zu diesem Stück? Herrscht eine gute Zusammenarbeit der Cast?
Am Anfang proben die Hauptdarsteller und das Ensemble mehr getrennt, jedoch gab es heute Nachmittag bei den Proben ein Zusammentreffen der kompletten Cast, was mich sehr gefreut hat. Die Proben laufen sehr gut und wir kommen sehr schnell voran.
Glaubst du, dass dieses Stück durch die Hits von Udo Jürgens gut beim Publikum ankommt oder eher sagen, dass es nur eine Aneinanderreihung von den besten Liedern ist?
Es ist nicht der Fall, dass die Hits aneinander gereiht wurden, das ist oftmals ein Irrtum. Die ganzen Lieder sind komplett aufgeteilt. Da kommt z.B. eine Szene, musikalische Untermalung, Refrain und schließlich eine Strophe! Das Ganze wurde richtig zu einem Musical umgearbeitet. Ich glaube auch, dass dieses Stück nicht nur durch die Hits gut ankommt, sondern auch sehr gut geschrieben ist, sowie schnelle und gute Choreografien beinhaltet.
Du übernimmst die Rolle der Lisa Wartberg. Wie würdest du diese Rolle charakterisieren?
Also ich finde momentan noch sehr viel in dieser Rolle, bin jedoch sehr vorsichtig, dass es auch so bleibt, da ich in der Probe merke, dass ich immer wieder neue Seiten an ihr entdecke.
Man kann grob sagen: Es ist eine klassische Karrierefrau und sie steht vor einem großen Preis, den sie gewinnen kann. Wenn sie diesen Preis gewinnt, dann steigt sie in der Moderatoren- Liga sehr hoch auf und so fängt auch das Stück an. Schließlich geschehen Dinge, die ihr komplettes Leben umkrempeln, da z.B. ihre Mutter vom Altersheim flieht und durch die Suche ihrer Mutter lernt sie dann den Mann Axel Staudach (Andreas Lichtenberger) kennen und schließlich entwickelt sich ein sehr schöner Bogen. Lisa hat auch eine sehr weiche Seite, jedoch lässt sie diese momentan nicht zu. Das ist der jetzige Stand den ich in dieser Rolle finden konnte, jetzt gilt es natürlich herauszufinden, wann Lisa ihre weiche Seite entdeckt und diese auch zulässt.
Hast du das Stück zuvor in Hamburg gesehen?
Nein leider!

FINALE LISA |Ann Mandrella (©VBW/Foto: Rolf Bock)
Welcher deiner gesungenen Lieder ist dein Favorit und warum?
Ich hab leider noch keinen Favoriten gefunden, da wir uns noch im ersten Akt in den Proben befinden. Ich weiß jedoch, dass es eine Ballade im zweiten Akt gibt und diese finde ich sehr schön.
Was hat dich bewegt zu den Auditions zu gehen?
Die Rolle hat mich interessiert! Ich habe die Ausschreibung gelesen, hab geschaut, ob diese Rolle zu mir passen würde und schließlich bin ich zu den Auditions gegangen und hab vorgesungen. Und alles hat geklappt!
Gibt es eine Traumrolle, die du bisher noch nicht gespielt hast?
Ja, ich habe eine Liste! Ich möchte in nicht allzu langer Zeit, da ich sonst zu alt bin dafür, Cabaret machen, da ich das noch nie gemacht habe. Ich liebe Kander - Ebb Musicals und ich würde sehr gerne auch Fantine in dem Stück „Les Miserables“ spielen. Diese zwei Sachen stehen bei mir sehr weit oben auf der Liste!
Du spielst nebenbei noch in den Stücken „Pardon my English“ in Dresden und „Evita“ in Dortmund. Ist es da vielleicht manchmal schwierig alles unter einen Hut zu bringen?
Es war eigentlich ganz gut koordiniert! Die Proben für „Evita“ haben im letzten Jahr im Sommer stattgefunden, schließlich habe ich dann Evita gespielt und habe nebenbei für „Pardon my English“ geprobt. Jedoch funktioniert das nicht immer so und es kann zu sehr schwierigen Situationen kommen. In „Pardon my English“ spielte ich beispielsweise eine Zweitbesetzung und daher konnte ich meine Termine leichter koordinieren und sagen, welche Shows ich gerne spielen möchte.
Du warst eine längere Zeit mit deiner Familie in den USA und hast dort in 2 Stücken gespielt. Gab es dort Erlebnisse, die dich vielleicht für deine Musical- Laufbahn geprägt haben?
Ich bin zu einem Zeitpunkt nach New York gegangen, wo ich doch schon in einigen Stücken gespielt habe und deshalb gibt es nicht so grundlegende Sachen, die ich neu dazu gelernt habe.
Jedoch habe ich auf diesem großen Markt sehr viele andere Sachen gelernt. Man kann z.B. an einem Tag auf zehn Auditions gehen, was eine unglaubliche Leichtigkeit mit sich bringt. In Wien gibt es nicht so viele Stücke und da ist die Nachfrage um einiges größer.
Zu den Auditions in New York geht man auch etwas entspannter hin und da die meisten Künstler Familie und Kinder haben, lässt sich das dort sehr gut vereinbaren. Die negative Erfahrung war jedoch, dass es in New York keine Kantinen in den Theatern gibt und das finde ich sehr schlimm, da dieser ort ein Treffpunkt ist, wo man z.B. Probleme (Fehler auf der Bühne) klären kann. Man kennt auch das Orchester nicht, da man die Musiker nie sieht und das finde ich auch sehr schade.
Wie ist es für dich nach so langer Zeit in den USA wieder in Wien zu leben?
Das soziale Umfeld mit Familie und Kindern ist sehr angenehm. In den USA gibt es z.B. keine Krankenversicherung! Als Tourist merkt man das natürlich nicht, jedoch wenn man selbst dort lebt, wird es einem sehr schnell bewusst, wie gut es uns in Wien geht.

FRÜHSTÜCK | Ann Mandrella, Andreas Lichtenberger, Ensemble (©VBW/Foto: Rolf Bock)
Hast du vor auch in Zukunft in Wien zu bleiben?
Es ist sehr offen! Wir haben unsere Agentin in New York und schauen mal was weiter passiert. Bisher hat es auch mit den Kindern sehr gut geklappt, natürlich wird es jetzt etwas schwieriger, da sie in die Schule kommen und Freunde finden. Da muss man natürlich abwägen, ob man diesen Schritt geht oder sagt, dass es einem nicht wert ist diesen Schritt zu wagen.
Wie bist du überhaupt auf das Genre „Musical“ gekommen?
Ich habe eigentlich mit klassischem Tanz angefangen, jedoch bin ich sehr schnell gewachsen und da wurde es etwas schwieriger. Bei „ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK“ liebe ich die Verbindung und Gleichwertigkeit von Schauspiel, Gesang und Tanz, das ist großartig!
Welchen Beruf hättest du gewählt, wenn es mit dem Musical nicht geklappt hätte?
Ich habe eine zeitlang spekuliert Ärztin zu werden. Mein Onkel hat mich dabei sehr beeinflusst. Also ich hätte auf jedenfall einen Beruf in Richtung Sozialarbeit gewählt.
Dein Traumurlaubsziel:
Griechenland,…war noch nie dort!
Dein Lieblingsbuch:
„Die Brüder Löwenherz“ von Astrid Lindgren! Ein „MUSS“ für alle Eltern.
Musik, die Dich berührt….
„Drew Sarich & The Dead Poet Quartet”
Wann hast Du das letzte Mal herzhaft gelacht?
Vor höchstens fünf Minuten und jetzt gerade.
Welcher Versuchung kannst Du nicht widerstehen?
Pasta
Ein Mensch mit dem Du gerne einen Abend verbringen möchtest:
Blöde Frage: Mit meinen Freunden!
Deine nächste Traumrolle (im Musical):
Viele, noch aktuell: Sally Bowles (CABARET) und Fantine (LES MISERABLES)
Was möchtest Du noch lernen?
Klavier vom Blatt spielen
Ein Künstler / eine Künstlerin mit dem Du / mit der Du unbedingt noch gemeinsam auf der Bühne stehen möchtest:
Mit meinem Mann (Anm. Drew Sarich)
Wie baust Du Stress ab?
Bikram Yoga & Sex

